07.04.-16.06.2013

Geänderte Öffnungszeiten: Liebe Gäste, liebe Freunde, wir haben Sonntag Abend wieder geöffnet! Warme Küche von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr und von 16:30 Uhr bis 21:00 Uhr.

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01.05.2013

Ab jetzt gibt es wieder unseren leckeren fränkischen Spargel mit sämtlichen Beilagen! Guten Appetit!

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Unsere beliebten Kreationen im Überblick:

Unsere beliebten Bierkreationen im Überblick

GESCHÄFTSZEITEN

||| Gaststätte:

Montag Ruhetag

Dienstag bis Samstag

Mittagstisch 11:00-14:30 Uhr
Abendessen 16:30-21:00 Uhr
Sonntag
Mittagstisch 11:00-15:00 Uhr

||| Bierabholung:


Montag bis Samstag
07:00-18:00 Uhr
Sonn- und Feiertage
10:00-12:00 Uhr

||| Büro:


Montag bis Freitag
07:00 - 16:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

<h1>Brautradition seit 1880</h1>

Unser kleines ABC des Bierbrauens


Die Vorbereitung

Ausgangsstoff für ein gutes Bier ist das Malz sowie eine gute Braugerste, für ein Weizen / Weißbier zusätzlich ein spezieller Brauweizen. Beides sind Sorten, die besonders gut keimen. Das frisch geerntete Getreide wird in der Mälzerei vermälzt. Dazu wird die Gerste geputzt, sortiert und dann in großen Behältern drei Tage lang eingeweicht.

Das Wasser weckt das Getreidekorn zu neuem Leben. In Keimkästen lässt es unser Mälzer anschließend keimen. Nach einer Woche ist das Innere des Korns mürbe und wasserlöslich. Nach außen wächst langsam ein Keimling. Ließe man das Korn jetzt weiterkeimen, entstünde eine neue Pflanze. Doch unser Mälzer greift nun ein und trocknet das sogenannte Grünmalz bei Temperaturen von 85 bis rund 100 Grad Celsius. Diesen Vorgang nennt man Darren.

Je höher dabei die Temperatur ist, desto dunkler wird das Malz. Das Mälzen hat einen entscheidenden Einfluss auf den Charakter des Bieres, seinen Geschmack, seine Farbe, auf Schaum und Haltbarkeit. Durch das Keimen wurde die unlösliche Stärke im Getreidekorn aufgespalten, sodass sie sich beim Brauen in löslichen, vergärbaren Malzzucker umwandeln kann.

Regler
Regler
 
Der Brauprozess

Das Malz kommt nun in die Brauerei. Hier wird es in großen Mühlen geschrotet und mit Wasser, das rein, weich und neutral im Geschmack sein soll, im Maischebottich vermischt. Der Brauer nennt das Einmaischen. Diese Maische wird nun in zwei bis vier Stunden stufenweise auf verschiedene Temperaturen erhitzt. Bei bestimmten Temperaturen aktivieren sich Enzyme, die im Malz enthalten sind. Die Enzyme bauen die Stärke zu Malzzucker und das Eiweiß zu Aminosäuren ab.

Im Läuterbottich wird die Maische dann von allen festen Bestandteilen des Malzes befreit. Der Rückstand, der sogenannte Treber, wird als wertvolles Viehfutter weiterverwendet.

Die geläuterte Würze fließt nun in die Würzepfanne, wo sie ein bis zwei Stunden gekocht und etwas eingedampft wird. Dann wird der Hopfen zugegeben. Er gibt dem zukünftigen Bier den angenehm herb-bitteren Geschmack und das charakteristisch feine Aroma. Der Hopfen fördert auch die Haltbarkeit des Bieres und hat einen günstigen Einfluss auf die sog. Blume des Bieres. Die blanke Würze wird schnell auf rund 5 Grad heruntergekühlt und gelangt in den Gärkeller.

Kessel
Kessel
 
Das große Finale

Hier kommt nun die Hefe hinzu, die sofort die Gärung auslöst. Sie wandelt den Zucker in Alkohol und Kohlensäure um. Nach rund einer Woche ist die Hauptgärung beendet, die Hefe wird abgezogen. Sie kann nach gründlicher Reinigung weiterverwendet werden. Weil sie hochwertiges Eiweiß und vor allem Vitamine in hoher Konzentration enthält, wird sie auch in der Nahrungsmittelproduktion geschätzt.

Für das Jungbier kommt nun die Zeit des Reifens im Lagerkeller - je nach Biertyp bis zu drei Monaten.

Im Lagerkeller geschieht dreierlei:

Erstens rundet sich der Geschmack des Bieres ab, der noch vorhandene Restzucker wird fast vollständig abgebaut.

Zweitens wird die Kohlensäure gebunden und gibt dem Jungbier seine Spritzigkeit.

Drittens setzen sich die restliche Hefe und die Eiweißflocken auf dem Boden ab: Das Bier wird klar.

Brauerei

Zum Abschluss wird das fertige Bier noch einmal filtriert und kann in Flaschen oder Fässer abgefüllt werden.

Ob durch den direkten Ausschank in unserem Haus, über unsere Gastronomiepartner oder den Handel findet es dann seinen Weg womöglich auch in Ihr Glas.